Der Geschäftsbrief

Wer sich als Übersetzer oder Dolmetscher diese Frage stellt, muss sie ganz klar mit einem “Ja” beantworten.
Denken Sie nur einmal an die Situation, wenn Sie selbst einen Brief von einem bisher unbekannten Unternehmer bekommen.
Beurteilen Sie nicht auch die Qualität des Papiers?
Die Hinweise auf die Einhaltung der Corporate Identity?
Den – hoffentlich – professionellen Druck?
Die Aufteilung der einzelnen Bestandteile des Geschäftsbriefes?

All das sind Punkte, die auf jeden Fall berücksichtigt werden müssen, wenn das eigene Geschäftspapier bzw. dessen Entwurf zur Diskussion stehen.

Signale des Geschäftsbriefes

Ein guter Geschäftsbogen bringt nicht nur die zu übermittelnde Nachricht zum Empfänger.

Er soll signalisieren, dass es sich bei dem Absender um ein Unternehmen handelt, das ernsthaft auf dem Markt tätig ist und dort eine gewisse Position besetzt.

Es handelt sich um ein seriöses Unternehmen, in das vertrauensvoll investiert werden kann. Die Dienstleistungen, die es erbringt, sind hochwertig und werden zuverlässig dem Kunden übermittelt.
Die Produkte, die verkauft werden, bürgen für Qualität und Leistung. Die Geschäftstätigkeit ist auf Nachhaltigkeit ausgelegt und jeder, der sich für dieses Unternehmen interessiert, wird nicht enttäuscht werden.

Das klingt erst einmal nach sehr viel mehr als nach einem einfachen Geschäftspapier. Doch genau genommen übermittelt der Geschäftsbogen genau das.

Und stufen Sie nicht selbst ein Unternehmen, welches mit einem herausragenden Geschäftsbrief aufwartet, als höherwertig ein als eines, welches minderwertiges Papier und einen billigen Druck verwendet?

Was gehört auf den Geschäftsbogen?

Der Geschäftsbogen soll nicht überladen wirken, muss aber dennoch die wichtigsten Daten beinhalten.
Dass Logo und Firmenname aufgebracht sein müssen, ist daher klar. Auch der Name des Inhabers sowie dessen Anschrift müssen auf dem Bogen zu finden sein.
Idealerweise werden sämtliche Kontaktdaten gegeben, die der Kommunikationsaufnahme dienen. Steuernummer, Bankverbindung und Markierungen für die Falzung gehören ebenfalls auf den Geschäftsbogen.

Nicht zu vergessen Anrede, Text und Grußformel, wobei hier bestimmte Abstände einzuhalten sind.

Der Text sollte immer einzeilig geschrieben werden, das garantiert eine gute Lesbarkeit. Erstreckt sich der Brief über mehr als eine Seite, dann ist die Seitennummerierung Pflicht.

Weit aus mehr im Detail haben wir das Thema Geschäftsbrief in unserem Freiberufler-Ratgeber Erfolg-als-Freiberufler.de behandelt. Besuchen Sie doch einmal diese Website.

Auch Privatpersonen benötigen englischen Übersetzer

Nicht nur in Unternehmen kann es notwendig werden, einen  englischen Übersetzer zu beauftragen. Auch private Personen kommen hin und wieder in die Verlegenheit einen Übersetzer zu benötigen.

Das kann zum Beispiel dann der Fall sein, wenn sich jemand für eine Stelle im Ausland interessiert.

Die Bewerbung in deutscher Sprache ist schon anspruchsvoll genug, aber in englischer Sprache fehlerlos eine Bewerbung anzufertigen, ist nicht jedermanns Sache.

Hier kommt der englische Übersetzer ins Spiel, der zum einen bei der Übersetzung an sich hilft, zum anderen bei der Zusammenstellung der Unterlagen und bei der Gliederung des Schreibens.

Denn häufig handelt es sich um einen Muttersprachler, der sich mit den Anforderungen an solche Schreiben auskennt.

Zudem kann eine private Person auch eine englische Übersetzung benötigen, wenn ein Schreiben in der Sprache vorliegt oder auch ein Buch übersetzt werden soll.

Wer zum Beispiel als Student eine wissenschaftliche Arbeit anfertigen will, der muss sich häufig selbst um seine Quellen kümmern. Nicht selten liegen diese aber nur in englischer Sprache vor und müssen erst übersetzt werden, damit sie angewendet werden können. Auf der dieser WebSeite  sind Übersetzer der sprachlichen Kombination Englisch-Deutsch zu finden, die sich hier mit ihren Kenntnissen und besonderem Wissen vorstellen.

Sie können direkt über die Seite kontaktiert werden.

Das Bankgespräch als freiberuflicher Übersetzer

Im Prinzip ist das Bankgespräch des freiberuflichen Übersetzers mit einem Vorstellungsgespräch bei einem potenziellen Kunden vergleichbar.

Regeln der Etikette sind zu beachten

Es gelten die gleichen Regeln bezüglich der Begrüßung, des allgemeinen Ablaufs des Gesprächs und im Hinblick auf die Etikette. Warten Sie, bis Ihnen der Bankberater einen Platz anbietet.

Wenn Sie eine Auswahl an möglichen Sitzgelegenheiten haben, dann sollten Sie sich den Platz aussuchen, von dem aus Sie am besten mit dem Berater sprechen können.

Der Blickkontakt ist wichtig und sollte ohne Probleme hergestellt werden können. Wenn Sie einen Berater mitbringen, dann sollten Sie darauf achten, dass Sie die Hauptperson sind und daher auch den besseren Platz zugestanden bekommen sollten.


Ihre Person macht 60 Prozent des Ergebnisses des Gesprächs aus, lassen Sie es daher nicht darauf ankommen, an einer Stelle „unterzugehen“ und als wichtigste Person aus dem Rennen zu sein.

Setzen Sie sich als Selbstständiger beim Finanzierungsgespräch mit der Bank so, dass Sie Unterlagen und Dokumente leicht erklären können. Vermeiden Sie, dass Sie jedes Mal aufstehen müssen, wenn Sie dem Bankberater einige Dinge erläutern möchten.

Präsentieren Sie Ihre Unterlagen auf einem großen Notebook

Auch die Unterlagen, die er Ihnen reicht, sollten Sie gut einsehen können. Wenn Sie eine Präsentation Ihres Unternehmens planen und dazu ein Notebook einsetzen wollen, so sollten Sie auch dieses zum einen groß genug wählen – ein sehr kleines Netbook ist für die Präsentation eher ungeeignet – und zum anderen sollte die Technik so platziert werden, dass sie mühelos eingesetzt werden kann.

Wenn immer erst sämtliche Unterlagen vom ohnehin viel zu kleinen Tisch gesammelt werden müssen, ist das eine denkbar ungünstige Ausgangsposition.

Von der richtigen Positionierung hängt also sehr viel ab. Natürlich auch von der gesamten Erscheinungsweise Ihrer Person. Von einem Übersetzer, der zum Bankgespräch kommt, um einen Kredit als Freiberufler zu erhalten, wird sicherlich kein Anzug mit Krawatte erwartet, allerdings sollte es schon das Sakko zur Jeans sein.

Als Faustregel gilt die Kleidung betreffend, dass diese immer ein wenig besser ausfallen sollte, als sie im Alltag zu Kundengesprächen getragen wird.

Übersetzung aus Deutschland

http://uebersetzer-dolmetscher-in.de/Arabia-Institut.gif Übersetzungen werden nicht nur in den Unternehmen benötigt, sondern auch bei Behörden.
Hier wird das so genannte Community Interpreting eingesetzt, eine Art Vermittlung zwischen den deutschsprachigen Angestellten und den ausländischen Einwanderern.
Hierzu zählt allerdings auch das Dolmetschen vor Gericht, wofür beeidigte Übersetzer benötigt werden.

Wie in allen Fachgebieten ist es auch beim Übersetzen von immenser Bedeutung, offen für alles Neue und für neues Wissen zu sein.
Ständige Weiterbildung in der gewählten Fremdsprache zählt dazu, etwa durch Aufenthalte im Ausland und die Fähigkeit, sowohl schnell als auch qualitativ hochwertig arbeiten zu können.
Das wird auch als Effizienz bezeichnet.

Neues Wissen muss organisiert werden, wofür beispielsweise Datenbanken aufgebaut werden müssen.
Bei der Zusammenarbeit mit anderen Übersetzern müssen alle Beteiligten in der Lage sein, ihr jeweiliges Wissen weiterzugeben und mit den anderen zu teilen, das Wissen also „arbeitsteilig“ zu machen. Dem Wissen kommt im Bereich des Übersetzens eine besondere Bedeutung zu, denn in der Regel findet keine Interaktion zwischen dem Übersetzer und dem Verfasser des Ausgangstextes statt.

Deutscher Übersetzer

Für die Übersetzungen der deutschen Sprache heißt das, dass sich der deutsche Übersetzer genau mit der Sprache auskennen muss, die Rechtschreibung und Grammatik kennen muss und zudem in der Lage sein sollte, mit den gewählten Worten den Sachverhalt exakt auszudrücken.
Denn nicht immer gibt es zwischen der deutschen Sprache und der Sprache, in die übersetzt werden muss, eine genaue Entsprechung.
Dann ist sprachliches Wissen gefragt und es müssen andere Ausdrücke gefunden werden.

Die übersetzten Texte müssen hochwertig und inhaltlich verständlich sein

Natürlich muss der Text an Ende qualitativ hochwertig sein und darf von seinem Inhalt und der damit verbundenen Aussage nichts verloren haben.

Komplizierte Texte bringen es so häufig mit sich, dass sie nicht so leicht von einem Nichtmuttersprachler übertragen werden können. Wer die Ausgangssprache als Muttersprache spricht, die Zielsprache aber nicht, wird den Ausgangstext hervorragend verstehen können, aber Probleme damit bekommen, ihn in entsprechender Übersetzung anzufertigen.

Hier helfen zum einen die bereits erwähnten Datenbanken weiter, bei denen bestimmte Wendungen und Bezeichnungen gespeichert werden können und bei Bedarf wieder verwendet werden können. Zum anderen wird eine Spezialisierung unumgänglich sein. Denn wer sich auf ein bestimmtes Fachgebiet spezialisiert hat, wird eher in der Lage sein, Fachtexte zu übertragen. Immerhin fordern sie ein besonderes Vokabular und Termini, die nicht in jedem Wörterbuch zu finden sind.

In Deutschland werden Texte meistens ins Englische übersetzt

Die häufigsten Übersetzungen aus Deutschland finden in den produzierenden Unternehmen statt, wobei am meisten ins Englische übersetzt wird.

Die Ausweitung der Handelsbeziehungen in Richtung Osteuropa und natürlich auch in Richtung Asien hat es aber mit sich gebracht, dass in vielen Unternehmen andere Sprachen als Englisch gefordert werden. So hat zum Beispiel Polnisch an Bedeutung zugenommen, auch Bulgarisch oder Rumänisch werden heutzutage häufiger nachgefragt, als noch vor zwanzig Jahren.

Krankenversicherung für ausländische Übersetzer

Deutschland ist für Übersetzer aus anderen Ländern ein gutes Pflaster, um Aufträge zu finden.

Dies hängt unter anderem mit der wirtschaftlichen Entwicklung und der Ausweitung der Handelsbeziehungen mit ausländischen Unternehmen zusammen.

Nun werden als Übersetzer in erster Linie Muttersprachler eingestellt oder beauftragt – die sprachliche Kompetenz ist logischerweise größer. So kam auch Mr Johnson von Großbritannien nach Deutschland, weil er hier als freiberuflicher Übersetzer tätig sein wollte – und nicht zuletzt wegen seiner Frau, die aus Deutschland stammt und hier nicht weg wollte. Nun hat Mr Johnson nur das Problem, dass er sich krankenversichern muss.

Private Krankenversicherung oder gesetzliche Krankenversicherung?

Oder gesetzlich mit einer privaten Zusatzversicherung?

Die Fragen sind nicht so leicht zu beantworten. Grundsätzlich gilt, dass die Entscheidung für eine private Krankenversicherung bindend ist. Das heißt, sie gilt, solange die Freiberuflichkeit besteht. Nur in Ausnahmefällen ist ein Wechsel in die gesetzliche Krankenversicherung möglich. Hinzu kommt, dass er sich privat krankenversichern kann – wenn Kinder geboren werden, müssen diese aber zwingend ebenfalls privat abgesichert sein. Dies wiederum bringt natürlich höhere Beiträge mit sich. Auch wenn seine Frau dann gesetzlich versichert ist, kann sie die Kinder nicht über die Familienversicherung, die bei der gesetzlichen Kasse kostenlos wäre, absichern.

Freiwillig in die gesetzliche Krankenkasse

In der gesetzlichen Krankenkasse kann sich Mr Johnson aber auch freiwillig versichern. Dann werden seine Beiträge anhand des Gewinns berechnet, den er monatlich erwirtschaftet, ausgehend von einem jährlich festgelegten Mindestumsatz. Er muss allerdings dafür nicht der Versicherungspflicht unterliegen und er muss zum ersten Mal eine Beschäftigung in Deutschland aufnehmen. Als Beschäftigung gilt hier auch die freiberufliche Tätigkeit.

Bis zu einer bestimmten Einkommensgrenze könnte sich Mr Johnson auch über seine Frau in der Familienversicherung gesetzlich versichern lassen. Hierfür darf er dann allerdings pro Monat nicht mehr als 400 Euro verdienen. Anfangs mag dies vielleicht noch gehen, ehe ein fester Kundenstamm aufgebaut ist, später allerdings wird der Gewinn hoffentlich diese doch recht niedrige Grenze unterscheiden. Die Familienversicherung gilt jedoch nicht als Möglichkeit, eine Anwartschaft für die freiwillige gesetzliche Versicherung auf Basis der zweijährigen Mitgliedschaft zu erwerben. Denn die Person muss in diesem Fall ein Vollmitglied gewesen sein, also selbst zahlendes Mitglied in der Krankenkasse.

Berufe mit Fremdsprachen

Die Ratgeber-Website http://www.beruf-mit-fremdsprache.de richtet sich an all jene, die darüber nachdenken, ihre Kenntnisse einer Fremdsprache zum Beruf zu machen.
Gemeint sind Schüler und Studenten, die nach der Ausbildung vor der Berufswahl stehen, ebenso wie Menschen, die mit ihrem aktuellen Beruf nicht zufrieden sind und einen anderen ergreifen möchten.

Das Feld der Berufe mit Fremdsprachen ist so groß, dass sich hier sicherlich für jeden eine Tätigkeit finden lässt.

Ob jemand nun als Übersetzer oder Dolmetscher tätig sein möchte und direkt mit der Fremdsprache arbeitet, oder ob er in Wirtschaft, Verwaltung oder in den Medien beschäftigt ist und die Kenntnisse tagtäglich anwenden kann, spielt dabei keine Rolle.
Die Vielzahl der Berufe lässt es zu, dass jeder seinen individuellen Interessen entsprechend seinen Traumberuf finden kann. Nun werden auf der Seite aber auch Hinweise dazu gegeben, welche Voraussetzungen zu erfüllen sind. Denn jeder Beruf verlangt neben der reinen Sprachkompetenz weitere Fähigkeiten, die sich auf das Fachliche beziehen.

Mit Hilfe der auf der Seite gegebenen Informationen sollte jeder in der Lage sein einzuschätzen, ob er die Anforderungen des jeweiligen Berufs erfüllt und welche zusätzlichen Qualifikationen eventuell notwendig sind. Wer zum Beispiel als Redakteur im Fremdsprachenverlag tätig sein möchte, muss nicht nur mit der Sprache vertraut sein.

Er muss auch über die Kenntnisse verfügen, die eine redaktionelle Tätigkeit voraussetzt, ob es sich dabei um einen Fremdsprachenverlag handelt oder nicht, ist nebensächlich. Die Art der Tätigkeit ist die gleiche.

Vorgestellt werden sollen auf der Seite http://www.beruf-mit-fremdsprache.de auch solche eher unbekannten Berufe, wie zum Beispiel der des Terminologen, des  Proofreaders oder des Literaturübersetzer.

Abgerundet werden die Informationen mit Hinweisen darauf, wie man überhaupt an den Traumberuf kommt.
Wo genau sind die entsprechenden Stellen ausgeschrieben?
Gehen Behörden und Organisationen mit der Stellenausschreibung überhaupt an die Öffentlichkeit oder gibt es hier einen verdeckten Stellenmarkt?
Ist an eine Stelle besser zu kommen, wenn in der gleichen Institution oder im selben Unternehmen schon einmal ein Praktikum absolviert wurde?

Diese und andere Fragen sollen auf der Seite beantwortet werden. Am Ende kann der Besucher der Seite dann selbst entscheiden, ob der gewählte Beruf für ihn geeignet ist und wie die tatsächlichen Berufschancen aussehen.

Übersetzerverzeichnis

Für einen Übersetzungsdienst ist es auf jeden Fall sinnvoll, sich im Übersetzerverzeichnis eintragen zu lassen. Hier kann ein differenziertes Leistungs- und Serviceprofil erstellt werden, was auskunftsfähiger als ein übliches Branchenbuch ist.

Wer sich in einem Branchenbuch eintragen lässt, hat meist das Problem, dass er zwar gefunden werden kann, aber nur regional. Hinzu kommt, dass unter anderem aufgrund des begrenzten Platzangebotes nur beschränkte Aussagen über das eigene Leistungsangebot gemacht werden können.
Gerade für den Übersetzungsdienst ist das nicht eben von Vorteil, wenn dieser dadurch häufig Anfragen ablehnen muss, weil er genau die gewünschte Leistung eben nicht im Angebot hat.

Im Übersetzer-Verzeichnis hingegen besteht die Möglichkeit, detaillierte Aussagen zum eigenen Angebot zu machen und so von Vornherein die Anfragen auszusortieren, die ohnehin unpassend wären.
Denn es werden sich nur noch Interessenten an Sie wenden, die genau Ihr Profil als passend für die jeweilige Aufgabe eingestuft haben. Damit erspart der Eintrag im Übersetzer-Verzeichnis beiden Seiten Arbeit und Zeit.

Zertifizierung der Übersetzer-Dienstleistung

In der Wirtschaft ist es schon seit langem gang und gäbe, eine Zertifizierung anzustreben.
Für das Unternehmen bedeutet diese Auszeichnung, dass sie sich damit präsentieren dürfen.
Auch viele Kunden suchen bewusst nach einem Unternehmen, das zertifiziert wurde.

Sie erhoffen sich dadurch eine höhere Qualität der nachgefragten Produkte oder Dienstleistungen oder zumindest die Erfüllung eines gewissen Standardmaßes.

Das ist bei einem Übersetzer nicht anders.
Wenn ein Kunde die Wahl hat zwischen einem Übersetzer, der mit seiner Zertifizierung wirbt und einem, der eben nicht über eine solche verfügt, werden sie sicherlich ersteren wählen. Damit hat der Übersetzer durch die Zertifizierung einen Wettbewerbsvorteil und eine neue Möglichkeit der Eigenpräsentation erworben.

Der Übersetzer kann damit jederzeit nachweisen, dass seine Dienstleistungen auf dem aktuellen Stand sind.

Wenn eine Zertifizierung erreicht werden soll, müssen verschiedene Schritte erfolgen.
Das beginnt mit der Antragstellung.

Jeder Übersetzer kann eine Zertifizierung beantragen.

Formulare gibt’s in den entsprechenden Stellen. Auch Übersetzer, die im Team arbeiten, können sich zertifizieren lassen, die Anzahl der Personen in einem Übersetzungsbüro spielt dabei keine Rolle.

Dann folgt die Dokumentation.
Für diese werden sämtliche Informationen gesammelt, die über den Übersetzer und sein Unternehmen vorliegen.
Das betrifft nicht nur die einfachen Informationen, wie Adresse, Kontaktdaten und Sprachenkombinationen, sondern auch die Fachgebiete, auf die der Übersetzer spezialisiert ist und Referenzen.
Auf Grundlage der Dokumentation wird dann das Audit durchgeführt.

Hier kommt ein so genannter Lead – Auditor in das Unternehmen, der beobachtet, befragt und Hintergrundinformationen haben möchte.

Es geht dabei um die Beziehungen zwischen Kunden und Übersetzer, die Zusammenarbeit mit Kollegen, Aufzeichnungen und alles, was das Unternehmen ausmacht.

Der Auditor verfasst daraufhin einen Bericht und gibt seine Empfehlung zur Zertifizierung ab.
Dies ist dann auch der letzte Punkt.

Auf Basis des Berichts wird die Zertifizierung erteilt oder eben nicht und der Übersetzer kann im Folgenden diese mit angeben – oder eben nicht

Die maschinelle Übersetzung

Unter maschineller Übersetzung versteht man die Übersetzung eines Ausgangstextes in eine Zielsprache mit Hilfe eines Computerprogramms.

Ein Beispiel für ein besonders gut funktionierendes und bei Übersetzern und Dolmetschern anerkanntes maschinelles Übersetzungsprogramm ist das Translation Memory System.

Der Einsatz maschineller Übersetzung muss gut durchdacht sein, daher sollten schon die Betreiber sich darüber im Klaren sein, wofür die gesammelten Informationen eingesetzt werden sollen. Der Einsatz maschineller Übersetzung lohnt sich in jedem Fall dann, wenn in einem Unternehmen eine spezifische Terminologie verwendet wird.

Sie muss in großem Umfang und in guter Qualität in Ausgangs- und Zielsprache gespeichert werden.
Jeder Begriff dieser Terminologie sollte einem Fachbereich zugeordnet werden.
Die Mitarbeiter eines Unternehmens müssen aber auch davon überzeugt werden, dass das maschinelle Übersetzungssystem gut ist, was es natürlich nur durch ständige Kontrolle und Aufwertung mit weiteren Begriffen wirklich sein kann. Die Qualität der Übersetzungsergebnisse kann aber immer nur so gut sein, wie die des Ausgangstextes.

Es ist aber immer noch so, dass viele Anwender der maschinellen Übersetzung der Meinung sind, dass es sich um schlechte Maßnahmen handele, nur weil sie nicht immer ein eindeutiges Ergebnis erhalten. Oft machen sie zum Beispiel die Gegenprobe zur Übersetzung, das heißt, sie lassen sich die Übersetzung erneut in die Ausgangssprache übersetzen. Da Sprache aber nicht mit Mathematik verglichen werden kann, funktioniert diese Gegenprobe natürlich nicht.

Ein weiterer Grund für Fehlermeldungen sind falsche Ausgangstexte, die vom Anwender eingegeben werden. Sind Interpunktion und Rechtschreibung aber nicht richtig, kann die maschinelle Übersetzung auch kein perfektes Ergebnis liefern.
Auch kann die maschinelle Übersetzung natürlich nicht zwischen den Zeilen lesen und nicht wissen, was der Anwender meint, wenn er etwas eingibt. Umschreibungen führen eben nicht zu einem exakten Begriff.

Für Auftraggeber stellt sich häufig ein Problem bei der Verwendung von maschinellen Übersetzungsprogrammen, wenn vertrauliche Daten übersetzt werden sollen, die dann ungeschützt an einen Übersetzungsserver übermittelt werden.
Zur Kontrolle kann zum Beispiel ein Zweitkorrektorat durchgeführt werden, was aber in den seltensten Fällen wirklich gemacht wird, einfach, weil das den Kostenfaktor wieder erhöhen würde.

Geheimhaltung und Datenschutz für Übersetzer

In jeder Branche muss darauf geachtet werden, dass persönliche Daten geschützt sind, das ist bei einem Übersetzer nicht anders.

Zu den persönlichen Daten gehören hierbei alle Daten und Unterlagen, die der Auftraggeber dem Übersetzer aushändigt, damit dieser den vorliegenden Auftrag erteilen kann.
Die Pflicht zur Verschwiegenheit über die Daten erlischt auch nicht mit Abgabe des Auftrages, sonders sie besteht auch darüber hinaus noch weiter.

Es ist rein strafrechtlich gesehen zwar möglich, einem Kollegen einen übersetzten Text zum Korrekturlesen zu geben, damit verstößt niemand gegen das Strafgesetzbuch.
Allerdings kann hier schon der Datenschutz verletzt werden.
Der Übersetzer sollte dieses Vorgehen im Vorab mit dem Auftraggeber absprechen und gegebenenfalls vertraglich die Korrektur und Zusammenarbeit mit einem bekannten Kollegen absegnen lassen.
Ist der Fall dennoch eingetreten, dass Rechte verletzt wurde, so kann der Geschädigte Schadenersatz verlangen.

Schadenersatz wird auch in den Fällen erhoben, wenn der Übersetzer gegen Bedingungen verstößt, die in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen festgehalten wurden oder die extra abgeschlossen wurden.
Daher ist es für den Übersetzer stets wichtig, alle rechtlichen Grundlagen genau zu kennen und auch in den Einzelverträgen zu beachten.

Übersetzer müssen alles vertraulich behandeln, was in irgend einem Zusammenhang zum Auftrag besteht.
Die vorliegenden Daten dürfen immer nur dazu benutzt werden, wofür sie ursprünglich gedacht waren. Werden sie nicht mehr benötigt, müssen sie gelöscht, beziehungsweise zurückgegeben werden. Dies ist der so genannte Grundsatz der Datenvermeidung.

Personenbezogene Daten müssen stets verschlüsselt sein, was vor allem für die Daten auf mobilen Speichermedien gilt. Werden Daten per Internet verschickt, trifft das natürlich auch zu. Es sollte vereinbart werden, dass der Übersetzer einen Text nicht verschlüsselt zurücksenden muss, wenn er ihn unverschlüsselt erhalten hat.

Bei einer Verschlüsselung sollte aber darauf geachtet werden, dass kein Verschlüsselungsprogramm gewählt wird, welches vom Anbieter des Übersetzungsprogramms stammt.
Denn hier besteht immer die Gefahr einer „Hintertür“, über die der Anbieter oder Dritte Zugang zu den Daten erhalten können