Das Fernstudium zum Übersetzer bietet eine ausgezeichnete Möglichkeit, sich neben der beruflichen Tätigkeit weiter fortzubilden und durch die Prüfung einen greifbaren – beziehungsweise vorzeigbaren – Nachweis über das erworbene Wissen zu haben.
Dabei überwiegen die Vorteile, allerdings gibt es auch ein paar Nachteile.
Zuerst einmal zu den Vorteilen:
Wer an einem Fernstudium teilnimmt, wird nicht vor Ort erwartet. Das heißt, das Studium ist mit einem normalen Präsenzstudium gar nicht vergleichbar, allerdings lassen sich Präsenzzeiten nicht ganz vermeiden.
Fernstudium heißt nicht, dass die Teilnehmer nur zu Hause lernen dürfen. Meist werden die Präsenzzeiten dann aber als Blockseminare abgehalten, die wiederum an einem oder zwei Tagen durchgeführt werden.
So besteht die Möglichkeit, Beruf, Familie und Weiterbildung unter einen Hut zu bekommen.
Zu Hause kann zu jeder Zeit und Stunde gelernt werden. Wer also zum Beispiel nachts am effektivsten lernt, kann dies tun, ebenso jemand, der nur am Wochenende dazu kommt, etwas für sein Studium zu tun. Die Lerninhalte werden mit Hilfe von Büchern übermittelt, aber es kommen auch Lernpakete per Post und die größte Rolle spielt – natürlich – das Internet. Viele Lehrer fassen ihre Vorlesung zusammen und stellen sie auf der Plattform der Schule im Internet zur Verfügung.

Der Vorteil ist auch hier wieder die flexible Zeit, in der sich Studenten damit vertraut machen können.
Hinzu kommt, dass solch ein Onlineangebot auch mehrfach abgespielt werden kann, was in einer normalen Vorlesung unmöglich ist.
Ein Student, der die Wiederholung der Vorlesung erbittet, würde wohl einzig und allein schiefe Blicke ernten.
Die Lerninhalte sind speziell auf das Lernen zu Hause abgestimmt und einfach nachzuvollziehen. Möglich ist auch das Belegen spezieller Module.
So kann ein Fachgebiet besonders vertieft werden. Wer also zum Beispiel Fremdsprachenkenntnisse für den wirtschaftlichen Bereich benötigt, kann sich mit Hilfe des Fernstudiums das spezifische Vokabular aneignen.
Der größte Nachteil des Fernstudiums liegt wohl darin, dass sich die Teilnehmer immer wieder motivieren müssen.
Ein gehöriges Maß an Eigendisziplin ist notwendig, um sich am Wochenende oder nach Feierabend allein hinzusetzen und eine Lerneinheit durchzuarbeiten.
Das Fernstudium ist daher vor allem für die nicht geeignet, die von anderen Studenten „gezogen“ werden müssen.